Wummern, Stampfen, Tosen, Dröhnen, Donnern

Wummern, Stampfen, Tosen, Dröhnen, Donnern

Diese Lärmbelästigungen erinnern an einen Schiffsmaschinenraum und an kreisende Düsenjets, je nachdem, ob man auf dem gegenüberliegenden Berg wohnt oder im Tal.

Anwohner des "Windparks Wehneberg" im Osthessischen Bad Hersfeld, der erst Mitte Dezember 2014 in Betrieb gegangen ist, leiden unter dem tosenden Lärm von 200 Meter hohen WKA.

"Wir selbst wohnen gegenüber eines eine Woche vor Weihnachten 2014 in Betrieb gegangenen Windparks ("Windpark Wehneberg" in Osthessen, Projektierer ABO Wind AG - von diesem Ende Juli an die Stadtwerke Stuttgart verkauft). Zwar hatten wir uns lange im Vorfeld mit den Auswirkungen von diesen Anlagen beschäftigt, jedoch ist es schlimmer, als wir es uns vorstellen konnten.

Es handelt sich um ein unablässiges Wummern, Stampfen, Tosen, Dröhnen, Donnern. Im Haus hat man den Eindruck, als befände man sich im Nebenzimmer eines Schiffsmaschinenraumes.
Draußen hört man ein ständiges Tosen, so als würde permanent ein Unwetter heraufziehen.

Die Anlagen (140 Meter Nabenhöhe, Gesamthöhe 200 Meter vom Typ General Electric) stehen auf einem Berg (Waldgebiet!) und wir wohnen auf dem gegenüberliegenden Berg. Dazwischen befindet sich ein Tal. Es scheint so, als begünstigt diese Geländeform die Schallbelästigung um ein Vielfaches.

Wenn man vor Ort in die Nähe der Anlagen kommt oder direkt darunter steht, hört es sich an, als kreisten Düsenjets (!) direkt über unseren Köpfen. Es ist wie auf einem Flughafen.
So laut ist es und es wird einem jedes Mal bewusst, wie krank es ist, solche Anlagen in Wäldern zu errichten, wo diese doch eigentlich der Lebensraum für die dort lebenden Tiere sind.

Es ist unfassbar.
C.B.

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