Keine Chance auf Flucht aus der Windkrafthölle

Keine Chance auf Flucht aus der Windkrafthölle

Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen

Seit 5 Jahren: Schlafstörungen - Sehstörungen - Herzrasen - Anfälle von Unterzuckerung - Ohrensausen

"Dann ziehen Sie doch weg!" So lautet einer der meistgehörten Sätze, die für uns Dauerschallgeplagte und Erkrankte den ganzen Zynismus dieser Art Folter der Neuzeit verdeutlicht. Er kommt gleich nach dem Satz "Dann können Sie ja klagen!"
Wohlmeinende Mitbürger sagen dies ohne sich je mit dem Inhalt des Gesagten wirklich auseinanderzusetzen. Heute kann doch schließlich jeder von A nach B ziehen. Das kann doch nicht so schlimm sein?
Doch, es ist schlimm, wenn man gezwungen wird, sein Zuhause aufzugeben, sein soziales Umfeld, seine Heimat. Alles, was man sich aufgebaut hat, was man liebgewonnen hat. Familie, Freunde, Nachbarn, den Kindergarten, die Schule, die Ausbildung, die Arbeitsstelle....
Gerade hat man sich etwas aufgebaut, sein Traumhaus gekauft, einen Garten angelegt, Freunde gefunden.
Das zu verlassen, weil andere beschliessen, das man künftig nicht mehr in Frieden, sondern unter dauerhafter Schall- und Lichtfolter in einer Industriebrache zu leben hat, ist ein Eingriff, der Betroffenen das Leben auf den Kopf stellt.
Wenn dann die typischen Krankheitssymptome hinzukommen, ist das ein gewalttätiger Akt der Körperverletzung, wie uns die WTS-Forscherin Dr. Nina Pierpont 2010 in ihrem Grußwort zu unserer ersten gesamtdeutschen Demo gegen Windkraftterror vorm Brandenburger Tor in Berlin geschrieben hat.

Wenn dann Behördenvertreter, Politiker, Landverpächter oder Windkraftprojektierer oder Betreiber den Satz " Dann ziehen Sie doch weg!"sagen, dann hat das eine doppelt zynische Qualität.

Neben dem Verlust seiner Heimat und seiner Gesundheit verliert man dann auch noch seine finanzielle Lebensgrundlage.
So würde es der schallerkrankten Verfasserin des folgenden Fragebogens und Tausenden Zwangsanwohnern von WEA gehen.
Das Haus zu verlassen, ohne es wertgerecht verkaufen zu können, bzw. einen Gewinn erzielen zu können, um die Übersiedelung, den Neukauf und den Neustart in ein Leben nach der Windkraftfolter zu beginnen, das muss man sich leisten können.
Windkraftprofiteure sind nämlich nicht nur gierig und leben dank EEG-Zuwendungen und anderen Vorteilen jahrzehntelang auf Kosten ihrer Mitbürger, sie sind dabei auch geizig.
Kommt jemand auf die Idee, sie zu Werausgleich und Schadenersatz aufzufordern, wie es in der Kohlebranche üblich ist, in der jeder, dessen Haus abgebaggert wird allein für den Verlust der Immobilie 140 % des Wertes erstattet bekommt, oder Schmerzensgeld für die Erkrankungen und seelischen Strapazen zu verlangen, wird er hämisch ausgelacht.

'Du wirst arm, weil ich immer reicher werde', heißt die Devise der Profiteure. Und hier ist dann Endstation für alle Schallopfer, die sich nicht leisten können, ihre selbst erarbeitete Immobilie ohne Gegenwert zu verlassen, wohlmöglich mitten in der Finanzierung mit hohen Vorfälligkeitsentschädigungen für die Bank, mit Verlust der Kreditwürdigkeit und der Alterssicherung. Da abgesehen von einigen wenigen "Privilegierten" wie die "Windbarone" und andere Windkraftprofiteure, Normalverdiener sich dies nicht leisten können, sind sie gezwungen, diesen Höllentripp zu durchleben!

Lobby-Politik und Ideologie haben unser Leben fest im Griff.
Aber in Irland ist man gerade auf einem besseren Weg! Klick hier!
JR

Mit Dank an S.K. für den ausgefüllten Fragebogen!